Kreml zwischen Provokation und Kooperation

Zur Diskussion über die Beziehungen Europas zu Russland lädt die Veranstaltungsreihe Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog ein

Bremen, 11.11.2014 – Seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim stehen die Beziehungen Deutschlands und der Europäischen Union zu Russland auf dem Prüfstand. Trotz der Anfang September geschlossenen Minsker Vereinbarung erkennt Russland die Wahlen in den von prorussischen Separatisten kontrollierten ukrainischen Konfliktgebieten Luhansk und Donezk als legitim an, was das Verhältnis weiter belastet.

Die wirtschaftlichen Sanktionen, mit welchen die EU auf die anhaltende Destabilisierung der Ukraine durch Russland reagiert, zeigen erste Wirkung. Die russische Ölförderung wurde deutlich gehemmt, der Rubel hat ein Rekordtief erreicht. Alleine die deutschen Exporte nach Russland sind im August dieses Jahres im Vergleich zum Vormonat um 26,3% eingebrochen. Das Vertrauen in Russland ist erschüttert. Was kann Deutschland, was Europa angesichts dieser schwerwiegenden Krise tun? Wie kann der Frieden langfristig gesichert werden? Welche Perspektiven gibt es für die russisch-europäischen Beziehungen? Diese und weitere Fragen diskutiert Botschafter Rüdiger Freiherr von Fritsch gemeinsam mit Prof. Dr. Heiko Pleines in Bremen.

Podiumsdiskussion:

Russland, Deutschland und Europa – wie weiter?

am Montag, den 24.11.2014 um 18.00 Uhr 

im Haus der Wissenschaft

Olbers-Saal, 1. OG Sandstraße 4/5, 28195 Bremen 

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist öffentlich. 

Rüdiger Freiherr von Fritsch, 1953 geboren, trat 1984 nach seinem Studium der Geschichte und Germanistik ins Auswärtige Amt ein. Nach Posten in Polen, Nairobi, Brüssel und verschiedenen Positionen im Inland ist er seit 2014 Botschafter in Moskau. 

Prof. Dr. Heiko Pleines ist Russlandexperte und Leiter des Arbeitsbereichs „Politik und Wirtschaft“ der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. 

Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen (Moderation).

Die Veranstaltung wird vom ifa in Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa und dem Haus der Wissenschaft Bremen ausgerichtet. „Außenpolitik live – Diplomaten im Dialog“ ist eine Veranstaltungsreihe des ifa und des Auswärtigen Amts.

Informationen zu „Außenpolitik live“: 

Dr. Odila Triebel, ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Tel. 0711.2225.146, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über das ifa 

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Es fördert den Kunst- und Kulturaustausch in Ausstellungs-, Dialog- und Konferenzprogrammen. Als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik vernetzt es Zivilgesellschaft, kulturelle Praxis, Kunst, Medien und Wissenschaft. Es initiiert, moderiert und dokumentiert Diskussionen zu internationalen Kulturbeziehungen.

Das ifa ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit. Es wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. 

Über die Forschungsstelle Osteuropa

Die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen ist auf die interdisziplinäre Erforschung der Länder des östlichen Europas in Zeitgeschichte und Gegenwart spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen dabei „Dissens und Konsens“ im Spannungsfeld zwischen Opposition, Zivilgesellschaft und Staat. Die Forschungsstelle besitzt ein einzigartiges Archiv zur Opposition im ehemaligen Ostblock; über aktuelle Entwicklungen informiert sie mit den online-Länder-Analysen (www.laender-analysen.de).

Über das Haus der Wissenschaft

Das Haus der Wissenschaft bietet ein breites Programm: Mit Ausstellungen, Vorträgen und Diskussionen bringt es Besuchern auf verständliche Weise aktuelle Themen aus Wissenschaft und Forschung nahe. 

Pressekontakt: 

Carola Wichert, ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), Tel. 0711.2225.105, Fax 0711.2264.346, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.ifa.de

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Deutsch- und Sprachkurse in München auf der

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Die Ukrainische Freie Universität ist eine staatlich genehmigte nichtstaatliche Privathochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht

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