SATZUNG des BUSD e.V.

angenommen durch die 4.Generalversammlung des Bundes Ukrainischer Studentenvereine in Deutschland am 21. Dezember 1952 in München,

bestätigt durch die 5.Generalversammlung des BUSD e.V. am 5. Dezember 1953

sowie durch die 6.Generalversammlung des BUSD e.V. am 11. Dezember 1954,

geändert durch die 32.Generalversammlung des BUSD e.V. am 28. Oktober 2006,

geändert durch die 33. Generalversammlung des BUSD e.V. am 27. Oktober 2007,

geändert durch die 37. Generalversammlung des BUSD e.V. am 6. November 2011.

 

Name und Sitz.

§1.  Der Verein führt den Namen Bund Ukrainischer Studenten in Deutschland e.V., BUSD e.V. (auf Ukrainisch – Sojus Ukrajinsjkych Studentiw u Nimetschyni - SUSN).

§2.  Der Verein hat seinen Sitz in München und ist in das Vereinsregister eingetragen. Er kann nach einem anderen Ort verlegt werden durch gemeinsamen Beschluss des Vorstandes, der Kontrollkommission und des Ehrengerichts.

§3.   Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

    I.        Zweck und Aufgaben des Vereins.

§4.   Zweck des Vereins ist die Förderung von Völkerverständigung auf den Gebieten der Bildung, Wissenschaft, Kultur, Jugend, Umwelt, Sport und Soziales und die Förderung der Bildung einschließlich der Studentenhilfe.

§5.  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Der Verein unterstützt selbstlos Personen, die infolge ihres körperlichen, geistigen, seelischen oder wirtschaftlichen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind.

§6.   Der BUSD ist die Vertretung der ukrainischen Studenten in Deutschland.

§7.   Der BUSD vereinigt die ukrainischen Studenten in Deutschland und ist ein ordentlicher und gleichberechtigter Mitgliedsverband des Zentralverbandes Ukrainischer Studentenschaften in Paris.

§8.   Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Durchführung wissenschaftlicher und kultureller Aufklärungsveranstaltungen, Infoveranstaltungen zur Bewältigung des studentischen Alltags, Austauschprojekte für deutsche und ukrainische Jugendliche und Studenten; durch die Organisation und Durchführung interkultureller Versammlungen und Diskussionsabende; durch Veranstaltung und Förderung von Tagungen, Ausstellungen, Vorträgen zu sozialen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Themen; Herausgabe periodischer und nichtperiodischer Veröffentlichungen.

§9.  Im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützt der Verein Studenten bei der Planung und Durchführung von ausbildungsbedingten Aufenthalten in Deutschland.

§10. Unter Jugendlichen und Studenten soll durch Pflege der Kontakte und die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Hochschulgruppen und Universitäten das Verständnis für die sozialen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, politischen und kulturellen Verhältnisse anderer Länder gefördert werden.

 

  II.        Gemeinnützigkeit.

§11. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§12. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§13. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

III.        Mitglieder.

§14. Der Bund Ukrainischer Studenten in Deutschland e.V. hat ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder, fördernde Mitglieder und Freunde des Vereins.

§15. Ordentliche Mitglieder können ukrainische Studenten und Doktoranden werden,

a)   die an ukrainischen oder deutschen Hochschulen sowie Studienkollegs in der Bundesrepublik Deutschland immatrikuliert sind,

b)   die ihre Studien nicht länger als zwei Jahre unterbrochen haben,

c)   die ihre Studien vor weniger als zwei Jahren beendet haben, werden.

d)  Aufgrund der Entscheidung des Vorstandes können ausnahmsweise auch die nicht unter a), b), c) fallende Personen als Mitglieder aufgenommen werden, falls dadurch der Zweck des Vereins gefördert wird. Der Vorstand hat seine Entscheidung schriftlich zu begründen und der Kontrollkommission vorzulegen.

§16. Ordentliche Mitgliedschaft wird durch den Vorstandsbeschluss auf Grund des schriftlichen Aufnahmeantrags an den Vorstand erworben. Eine Ablehnung erfordert einen Beschluss des Vorstandes.

§17.  Ordentliche Mitglieder haben das Recht:

a)  von den durch den BUSD gebotenen Einrichtungen und Möglichkeiten Gebrauch zu machen;

b)  an der Generalversammlung des Bundes teilzunehmen;

c)  Entwürfe zu Resolutionen einzureichen und Wünsche vorzubringen;

d)  der aktiven und passiven Wahl bei der Generalversammlung;

e)  der aktiven und passiven Wahl von Delegierten, die den Bund während der Tagung des Zentralverbandes Ukrainischer Studentenschaften vertreten soll.

§18. Ordentliche Mitglieder haben die Pflicht:

a)   die Beschlüsse der Generalversammlung auszuführen;

b)   die Mitgliedsbeiträge ordnungsgemäß zu entrichten.

§18a. Ordentliche Mitglieder haben die Pflicht:

a) die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird vom Vorstand festgesetzt und von der Generalversammlung genehmigt. Die Zahlung ist zum Anfang des Kalenderjahres fällig, sie kann spätestens zum Beginn der Generalversammlung des jeweiligen Jahres getätigt werden.

b) ein Mitglied, welches mit seinem Mitgliedsbeitrag im Rückstand ist, wird schriftlich an die fällige Zahlung erinnert. Wird von einem Mitglied bis zur Generalversammlung des laufenden Jahres keine Zahlung geleistet, so wird es automatisch zum Freund des Vereins. Durch nachträgliche Zahlung der versäumten Mitgliedsbeiträge erhält es seine Mitgliedsstellung wieder.

§19. Ordentliche Mitglieder verlieren die Mitgliedschaft:

a)  durch Tod;

b)  durch freiwilligen Austritt auf Grund einer schriftlichen Erklärung unter Einhaltung einer Monatsfrist zum Jahresende;

c)  durch Ausschluss seitens des Vorstandes des BUSD, sofern die Generalversammlung den Beschluss des Vorstandes bestätigt hat.

§20. Jedes ordentliche Mitglied hat in der Generalversammlung eine Stimme, die jedoch nur bei Entrichtung des Jahresbeitrages bis spätestens zum Beginn der Mitgliederversammlung ausgeübt werden kann.

§21. Zu Ehrenmitgliedern können auf Vorschlag des Vorstandes Persönlichkeiten des In- und Auslands von der Generalversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt werden. Vorschläge von 10% der Mitglieder müssen dem Vorstand bis sechs Wochen vor einer Generalversammlung schriftlich zugeleitet werden. Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht und sind von der Beitragspflicht befreit.

§22.  Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen des In- und Auslands sowie Vereinigungen und Stiftungen werden, die die Ziele und Zwecke des Vereins fördern wollen. Die Mitgliedschaft wird auf Antrag erworben; über den Antrag entscheidet der Vorstand.Fördernde Mitglieder haben kein Stimm- und Wahlrecht.

§23. Fördernde Mitglieder zahlen:

a)   einen jährlichen Beitrag von 60,- € für eine Persönlich Fördernde Mitgliedschaft;

b)   einen jährlichen Beitrag von 240,- € für eine Korporativ Fördernde Mitgliedschaft;

c)  einen freiwilligen Aufnahmebeitrag;

d)  freiwillige Spenden.

§24.  Fördernde Mitglieder erhaltenEinladungen zur Jahresversammlung, zu Veranstaltungen und zu Diskussionsforen und den Jahres- und Tätigkeitsbericht, weitere Einzelpublikationen und Broschüren.

§25.  Freunde des Vereins sind ehemalige ordentliche Mitglieder, die die Bedingungen des §15 der Vereinssatzung nicht mehr erfüllen, oder die gemäß § 18a. b) S. 2 keine ordentlichen Mitglieder mehr sind. Sie werden automatisch zu solchen ernannt, wenn sie den schriftlichen Austrittsantrag an den Vorstand nicht stellen. Freunde des Vereins haben kein Stimm- und Wahlrecht.

§26. Freunde des Vereins zahlen freiwillige Spenden und erhalten Einladungen zur Jahresversammlung, zu Veranstaltungen und zu Diskussionsforen. Sie bekommen den Jahres- und Tätigkeitsbericht, sowie weitere Einzelpublikationen und Broschüren. Freunde des Vereins können auch Fördernde Mitglieder werden.

 

 IV.        Organe.

§27.  Die Organe des BUSD sind: die Generalversammlung, der Vorstand, die Kontrollkommission und das Ehrengericht.

 

   V.        Die Generalversammlung.

§28. Die Generalversammlung ist das höchste Organ des BUSD. Sie besteht aus den ordentlichen Mitgliedern.

§29. Die ordentliche Generalversammlung wird durch den Vorstand einberufen. Sie findet alljährlich statt.

§30. Die ordentliche Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn bei schriftlicher Benachrichtigung (dies kann auch per E-Mail erfolgen) mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Versammlung am Tage der Generalversammlung ein Drittel der ordentlichen stimmberechtigten Mitglieder erschienen ist.

§31. Wenn das ordentliche Mitglied sich außerhalb des Ortes der Generalversammlung befindet und an der Generalversammlung nicht teilnehmen kann, ist es berechtigt, seine Stimme schriftlich einem anderen ordentlichen Mitglied des BUSD zu übertragen.

§32. Jedes Mitglied darf in der Generalversammlung nicht mehr als zwei Stimmen (Mandate) außer seiner eigenen besitzen, die jedoch nur bei Entrichtung des Jahresbeitrages bis spätestens zum Beginn der Generalversammlung ausgeübt werden kann.

§33.  Die Generalversammlung hat folgende Aufgaben:

a)  Entgegennahme der Jahrestätigkeitsberichte der Vereinsorgane;

b)  Entlastung des Vorstandes auf den gemachten Vorschlag der Kontrollkommission nach der durchgeführten Kontrolle;

c)  Satzungsänderungen;

d)  Wahl der Vereinsorgane;

e)  Entscheidungen in wichtigen Angelegenheiten;

f)   Annahme der Richtlinien im Jahrestätigkeitsprogramm;

g)  Ausschluss der Mitglieder;

h)  Verleihung der Ehrenmitgliedschaft;

i)    Beschlussfassung von Resolutionen.

§34. Über die Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§35. Eine außerordentliche Generalversammlung kann einberufen:

a)   der Vorstand des BUSD;

b)   die Kontrollkommission auf Verlangen von einem Viertel (1/4) der ordentlichen Mitglieder. Der Antrag muss schriftlich eingebracht werden, worauf während der folgenden 30 Tage die außerordentliche Generalversammlung einberufen werden muss.

 

 VI.        Beschlussfassung.

§36. Die Beschlussfassung erfolgt in offener Abstimmung. Wahlen sind geheim.

§37. Die Beschlüsse der Generalversammlung werden mit absoluter Stimmenmehrheit gefällt.

§38. Für Beschlüsse zur Änderung der Satzungen ist eine Zweidrittelmehrheit (2/3) aller Stimmen erforderlich.

§39. Die Delegierten, die der BUSD auf die Tagung des Zentralverbandes Ukrainischer Studentenschaften entsendet, werden gemäß den Satzungen des ZESUS gewählt.

 

VII.        Der Vorstand.

§40. Der Vorstand führt sämtliche Angelegenheiten des BUSD und koordiniert die Tätigkeit seiner Mitglieder. Er wird auf der Generalversammlung für das kommende Amtsjahr neu gewählt. Erfolgt die Neuwahl nicht rechtzeitig, so bleibt der bisherige Vorstand bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt.

§41. Der Vorstand besteht aus

a)  dem Vorsitzenden, der den Bund vertritt, für ihn unterzeichnet und seine Agenda leitet;

b)  dem stellvertretenden Vorsitzenden;

c)  dem Schriftführer;

d)  dem Schatzmeister;

e)  und bis zu drei Referenten.

§42. Der Vorstand führt seine Arbeit ehrenamtlich und auf Grund der von der Generalversammlung angenommenen Richtlinien durch.

§43. Der Vorstand hat das Recht, an Stelle von ausscheidenden Vorstandsmitgliedern andere BUSD-Mitglieder für den Rest der Amtszeit nachzuwählen, jedoch kann nicht mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder durch nachgewählte Mitglieder ersetzt werden. Der Vorsitzende kann nicht nachgewählt werden.

§44. Beschlüsse trifft der Vorstand mit Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens vier Vorstandsmitgliedern erforderlich.

 

VIII.        Die Kontrollkommission.

§45. Die Kontrollkommission besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Mitgliedern.

§46. Die Kontrollkommission ist verpflichtet, mindestens zweimal jährlich eine Kontrolle der Agenda des Vorstandes durchzuführen.

§47. Die Aufgaben der Kontrollkommission sind die Rechnungsprüfung und die Überprüfung der Einhaltung der Satzungsvorhaben und Vorstandsbeschlüsse.

 

 IX.        Das Ehrengericht.

§48. Das Ehrengericht besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Mitgliedern.

§49. Das Ehrengericht arbeitet auf Grund der von der Generalversammlung angenommenen Richtlinien.

§50. Das Ehrengericht ist zuständig für die Schlichtung bei

a)  Konflikten zwischen dem Vorstand des BUSD und den Mitgliedern;

b)  Konflikten zwischen den ordentlichen Mitgliedern untereinander.

 

   X.        Vermögen.

§51. Das Vermögen des Bundes Ukrainischer Studenten besteht aus

a)  den Einkünften;

b)  den Mitgliedsbeiträgen in der von der Generalversammlung festgesetzten Höhe. Beiträge dürfen nicht rückwirkend erhöht werden. Die Beitragspflicht entsteht mit dem Eintritt in voller Höhe;

c)  den jährlichen Beiträgen von Mitgliedern;

d)  Spenden;

e)  den laufenden Dotationen und Unterstützungen;

f)   den einmaligen Zuwendungen;

g)  dem Reinertrag aus Unternehmen, Veranstaltungen und Kapitalzinsen.

 

 XI.        Vereinsauflösung.

§52. Der BUSD kann aufgelöst werden

a)  durch 2/3-Mehrheitsbeschluss während der Generalversammlung, wenn die Auflösung des BUSD auf der Tagesordnung steht;

b)  wenn die Zahl der ordentlichen Mitglieder weniger als drei beträgt.

§53. Bei Auflösung des BUSD oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für mildtätige Zwecke oder für Studentenhilfe.

Unsere Partner und befreundete Organisationen

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei Organisationen bedanken, die uns bei unserer Tätigkeit unterstützen!

Verein "Ridna schkola"

Ukrainischer Schulverein

MORGEN e.V.

Netzwerk Münchner Migrantenorganisationen

AeZA e.V.

Vertretung der Interessen der Ärzte, Zahnärzte und Apotheker vor deutschen staatlichen Institutionen, Justizbehörden und Privatunternehmen.

AMIGA Projekt

Unterstützt qualifizierte Migrantinnen und Migranten beim adäquaten Einstieg in den Münchner Arbeitsmarkt.

Deutsch- und Sprachkurse in München auf der

Internetseite des Ausländerbeirates München.

Ukrainische Freie Universität (UFU)

Die Ukrainische Freie Universität ist eine staatlich genehmigte nichtstaatliche Privathochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht

AEGEE

europäische Studenten Forum

KHG

Katholische Hochschulgemeinde München

EHG

Evangelische Hochschulgemeinde an der TU München

CYM

Vereinigung ukrainischer Jugend in Deutschland e.V.

PLAST

Ukrainischer Pfadfinderbund in Deutschland e.V.

Polnische Studenten in München

Ukrainischer Frauenverband in e.V. (Webseite im Aufbau)

Apostolische Exarchie für katholische Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien

Europäische Assotiation der Ukrainer

Forum NET.Ukraine

Verband der russischsprachigen Jugend in Deutschland JunOst e.V.

Deutsche Jugend in Europa e.V.

Rechtsanwaltskanzlei CMS Reich-Rohrwig Hainz TOV

GDUJ e.V.

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